Milchglas

Was ist Milchglas?

Durch das Beimischen von Fluorid erhält das Glas die typische Trübung. Durch Zinnoxid, Calciumphosphat vor dem Schmelzen wird der gleichwertige Effekt erreicht. Das Hineinmengen zeigt die Wirkung anhand der Trübheit. Es gibt noch eine zweite Möglichkeit ein Milchglas zu erzeugen. Sandstrahlen zählt zu einer beliebten Methode das Glas zu trüben. Ebenso das Ätzen durch Säure ist etabliert. Der Vorteil ist eine Hinderung des Lichts nach innen. Perspektivisch ist eine Durchlässigkeit gegeben. Es gibt viele Anwendungsmöglichkeiten vom Milchglas. Der Ausdruck stammt ursprünglich von der Behandlung vom Glas. Inzwischen wird die Trübung eingesetzt bei Autoscheiben sowie in der Drucktechnik.

Vom Milchglas zur Werbung
Durch Wasser und Öl wird der Grad der Trübung beeinflusst. Ein Beispiel ist die Folie für getönte Autoscheiben. Etwas erweitert steht der Einsatz im Eigenheim.Die Sonnenblende, die ein Hinausschauen gestatten, wogegen sie keinen Einblick gewähren. Eine Vielfalt zeigt das Verspiegeln von Bürogebäuden. Das Aufrauen nebst das Beimischen von Säure erlaubt Muster zu gestalten. Plotter gestalten die aufgerauhte Folie. Der Grafiker kann seinen Entwurf umsetzen. Printerzeugnisse sind nicht auf eine Folie begrenzt. Porzellan in Gestalt von einem Werbeträger ist geraume Zeit bewährt. Die Technik bietet Möglichkeiten der Visualisierung.

Dreidimensionales Denken durch Milchglas
Der Kunde will die Firma Betonung. Beim Firmenschild angefangen bis zum Prospekt. Der Schriftzug in einer aufgerauhten Folie ermöglicht das Hervorheben. Das Logo ist prägnant. Die nächste Herausforderung ist das Schaufenster. Die Frage kommt auf, komplett oder teilweise in 3D. Der Blickfang ist maßgebend bei Entscheidung. Studien belegen das im Schnitt zwei Sekunden entscheiden, ob das Schaufenster verlockend ist. Das Milchglas durch Säure hervorheben macht das Fenster erfolgversprechend. Unser Auge reagiert auf Kleinigkeiten und entscheidet blitzschnell.

Fahrzeugbeschriftungen sind nicht mehr wegzudenken aus der Werbung. Der Effekt spielt eine tragende Rolle. Nicht nur verschiedene Farben sind gefragt, etwas zum Anfassen erzeugt Aufsehen. Ein Beispiel ist ein Fischhändler, der eine Autobeschriftung möchte. Eine Abbildung in Form von Milchglas vermittelt den Eindruck vom dreidimensionalen. Durch den Brechungswinkel gibt es verschiedene Arten von Folien, deren Einsatzgebiet unterschiedlich ist.

Milchglas auf Gewebe?
Die Vorläufer war die pulversierte Technik wie auch das Sticken. Beides erwies sich als kostspielig. Das Gewebe wurde unflexibel neben einem Verlust der Qualität beim Waschen der Textilien. Die Folie bewies sich in der Funktion flexibel durch die Druckverfahren. Ein Vorteil wurde deutlich, der in der Gestaltung lag. Der Trick ist, dass die Folie unter Wärmeinwirkung aufgetragen wird. Nebst dieser Technik verbindet sich das Gewebe mit der aufgerauhten Folie.